BRAHMS - EIN DEUTSCHES REQUIEM & ALT-RHAPSODIE

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An Karfreitag, 3. April 2026, um 17 Uhr erklingen in der Lutherkirche Konstanz zwei der eindrucksvollsten Chorwerke der Romantik. Mit seinem Deutschen Requiem schuf Johannes Brahms ein Werk von außergewöhnlicher geistiger und musikalischer Tiefe. Anders als die traditionelle lateinische Totenmesse ist dieses Requiem kein liturgisches Totenamt, sondern ein bewusst deutschsprachig konzipiertes Werk, das sich in seiner Textauswahl den Lebenden zuwendet. Brahms stellt den Gedanken des Trostes in den Mittelpunkt und verbindet innige, kammermusikalische Passagen mit monumentalen Chorklängen zu einer eindrucksvollen musikalischen Architektur. So entsteht eine bewegende Botschaft von Hoffnung, Zuversicht und menschlicher Verbundenheit.


Ergänzt wird das Programm durch die Alt-Rhapsodie, eines der persönlichsten Werke des Komponisten. In der Vertonung von Texten aus Goethes „Harzreise im Winter“ entfaltet sich eine dichte, ausdrucksstarke Klangsprache, die zwischen dramatischer Intensität und lyrischer Innigkeit changiert. Das Werk mündet in einen versöhnlichen Chorgesang und bildet damit eine inhaltlich wie musikalisch stimmige Ergänzung zum Requiem.


Es musizieren Mechthild Bach (Sopran), Susanne Gritschneder (Alt) und Timothy Sharp (Bass) gemeinsam mit der Bodensee Philharmonie und dem Bach-Chor Konstanz unter der musikalischen Gesamtleitung von Michael Stadtherr.

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